VfB Stuttgart: Außer Trainerwechsel nix gewesen

Posted on 4. Januar 2011 von

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Der VfB Stuttgart wollte hoch hinaus und fiel stattdessen tief. Abstiegskampf statt Champions League ist das traurige Ergebnis der Hinrunde 2010. Im Europokal zeigte das Team bis jetzt noch keine Schwächen und ist erfolgreich in die KO-Runde gekommen. Insgesamt kamen viele neue Spieler, die aber zum größten Teil nicht herausragen konnten. Zudem erreichte Christian Gross die Mannschaft nicht mehr. Jens Kessler scheiterte und nun soll der schöne Bruno Labbadia den Verein von den letzten Plätzen nach oben führen.

Horst Heldt folgte den Lockrufen von Felix Magath und ging zu den Gelsenkirchener. Was Horst Heldt da genau macht, außer rauchen und von seinem Balkon das Training zu verfolgen, ist noch nicht ganz so geklärt. Es folgte im Management ein Teil des magischen Dreiecks, das in den 90er für Furore sorgte. Fredi Bobic ist nun für die sportlichen Belange des VfB Stuttgarts zuständig.

Die Neuzugänge im Blickfeld:

Gentner: Der Rückkehrer fiel positiv auf. Bestritt fast alle Spiele für den VfB. Seinen Stammplatz wird er sicher behalten.

Harnik: Gilt als Edeljoker. Er traf bereits vier Mal für die Schwaben und brachte stets wieder frischen Wind ins Spiel.

Niedermeier: Vom FC Bayern gekommen und festigte sich schnell einen Stammplatz.

Molinaro: Spielte oft, überzeugte selten. Ein typischer Mitläufer auf den Außenbahnen.

Degen: Fünf Einsätze in der Hinrunde. Einmal eingewechselt und vier Mal ausgewechselt. Schwache Leistung.

Camoranesi: Der alte Weltmeister von 2006 ist anscheinend auch schon in die Jahre gekommen. Sehr langsames Spiel. Er war wohl zu lange in der Serie A…

Nicht zu bewerten: Audel, Bah, Mandjeck, Walch

Die Tendenz:

Von der Qualität her, müsste der VfB Stuttgart eigentlich weiter vorne stehen. Das Team um Bruno Labbadia schaffte es noch nicht eine eigene Spielphilosophie zu entwickeln und somit stehen sie bis jetzt, verdient auf einem Abstiegsplatz. Dennoch wird sich wohl die alte Spielstärke wiederfinden und somit werden die Schwaben einen guten Mittelfeldplatz erreichen.

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