Schnitzler: Wettskandal erreicht wieder deutschen Profifußball

Posted on 4. Januar 2011 von

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Der ehemalige Fußballprofi René Schnitzler (St. Pauli) gab in einem Interview zu, dass er für fünf Spiele Geld annahm, um Partien seines damaligen Arbeitgebers zu manipulieren. Das Geld soll aus den Niederlanden gekommen sein. Von Vereinsseite meinte der Teammanager Bönig, dass man sehr „geschockt“ gewesen sei, als man diese Nachricht von der Bochumer Staatsanwaltschaft gehört habe. Natürlich habe man die Spiele ausgiebig geprüft und keine Auffälligkeiten erkannt. Schnitzler beteuerte auch, dass er nie versucht habe die Spiele zu manipulieren oder andere Mannschaftskameraden zu bestechen. Schnitzler war laut eigenen Angaben sehr spielsüchtig und betrog durch die Geldannahme den Wettbetrüger selbst. Er war bis zum 15. Dezember 2010 noch für den NRW-Ligisten Wegberg-Beeck aktiv. Laut Transfermarkt.de lösten sie den Vertrag auf, da Schnitzler konkrete Angebote aus dem Profigeschäft habe.

Ob nun Schnitzler nach seiner „Beichte“ ins Profigeschäft zurückkehrt, ist wohl mehr als fraglich.

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