Und dann war da noch: Sergey Fursenko und das Bier.

Posted on 1. Februar 2012 von

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Neulich befragte sovsport.ru den Theo Zwanziger Russlands, Sergey Fursenko. Der Präsident des russischen Fußballverbandes erklärte, dass man alles versuche, den Fans auch bei frostigsten Temperaturen im Stadion das Leben einfacher zu machen. Demnach schloss er nicht aus, dass kostenloser, heißer Tee bei Meisterschaftsspielen augeschüttet werden könnte, wenn diese Hilfe  keine Gesetze verletze. Verständlich. Nachvollziehbar. Kurioser wurde es allerdings, als Fursenko auf den Alkoholgenuss in Stadien angesprochen wurde. Hier setze er sich dafür ein, dass leichter Alkohol, respektive Bier, verzehrt werden sollte und argumentierte, dass Bierkonsum im Stadion besser wäre, als wenn sich Fans vor dem Spiel bereits mit Wodka zuschütten würden.

Aha. Im Umkehrschluss bedeutet dies ja, dass das Eine das Andere demnach ausschließe, oder? Ich lese einzig und alleine den Business-Gedanken herraus. Ergo, würden demnach nur die russischen trinkfreudigen Fans davon profitieren. Erst einmal ordentlich vorbechern und danach im Stadion den ‰-Wert weiter mit Pivo ausbauen… Grandiose Idee, Herr Fursenko!

Foto: Geoff S.