Mein erstes Mal – Teil 3

Posted on 23. September 2011 von

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In seinem Blog 1895mythos schreibt Dirk Stopp über Fortuna Düsseldorf. Seine Liebe zu diesem Verein entwickelte sich gleichzeitig mit dem ersten Stadionbesuch. Und obwohl er auch gerne mal mit der Fortuna auswärts nach Dnipropetrovsk reisen würde, kann er zumindest momentan mit seinem Verein recht zufrieden sein. Vorhang auf für Teil drei der Reihe!

Mein erstes Mal war vor 25 Jahren im April gegen den Club aus Nürnberg. Es war der 33. Spieltag und durch die Karten eines Bekannten meines Vaters durfte ich das erste Mal mit zur Fortuna. Wir saßen auf der Haupttribüne direkt unterhalb der Sprechkabine von Dieter Bierbaum. Anwesend waren mein Vater, meine Wenigkeit und mein Onkel aus Wiesbaden. Seines Zeichens Anhänger und Mitglied vom Club.

An diesem Samstag verirrten sich doch tatsächlich ca. 10.000 Zuschauer in unsere Salatschlüssel namens Rheinstadion und sollten ihr Kommen nicht bereuen. Ich weiß noch, dass wir das Spiel gewonnen haben, aber an alles Andere kann ich mich heute leider nicht mehr erinnern. Gut, dass es für so was das Internet gibt. Die Fortuna gewann mit 2:1 durch Tore von Sven „King“ Demandt und Manfred „Manni“ Bockenfeld. Das Tor für die Nürnberger schoss Günter Güttler. Die Fortuna beendete die Saison auf Platz 14 punktgleich mit den Kölnern und Nürnbergern. Ab diesem Zeitpunkt, so berichten Zeitzeugen von damals, war ich vom Rot-Weißen Virus erfasst, den ich, wie man unschwer übersehen kann, bis heute nicht abgestreift habe.

In den vergangenen 25 Jahren habe ich eigentlich fast alles erlebt, was man als leidgeprüfter Fußballfan erleben kann. Aufstiege, Abstiege, wirtschaftliches Chaos, für alles war Fortuna bestens geeignet. Aber nur nicht um wirklich mal an den internationalen Plätzen anzuklopfen. Zu gerne wäre ich auch mal mit Fortuna ins Ausland gereist, selbst wenn es Dnipropetrovsk in der Ukraine gewesen wäre. Nee, so verschlug es mich eher in Dörfer wie Teveren, Bocholt, Freialdenhoven oder auch Düren.