SC Paderborn: Stagnation bei den Zuschauerzahlen – Vorschläge?

Posted on 22. September 2011 von

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Wahrlich ist der FC Ingolstadt 04 kein Zuschauermagnet. Keine Truppe, die die Massen nur so ins Stadion zieht. Zugegeben, so wie wir Paderborner, die auswärts nicht wie Eintracht Frankfurt oder St. Pauli angekündigt werden und für Ekstase sorgen. Anders als in der letzten Saison ist durch den Trainerwechsel und den eingeschlagenen Transfers ein deutlicher Aufschwung, was die Ergebnisse und Spielweise betrifft, ohne Frage anzumerken. Spielerisch geht es vorwärts. Die Punkte stimmen. Die Zuschauer im eigenen Stadion allerdings nicht immer. Besonders bei der Heimniederlage gegen SpVgg Greuther Fürth verloren sich gerade einmal 6.000 Zuschauer in die Energieteam-Arena. Klingt wenig. Der Vorstand kalkuliert aber mit 7.000 für die Saison. Also, gerade so noch in Ordnung. Knapp unterm Strich. Summa summarum sind es nach den drei Heimspielen durchschnittlich 8.000 Zuschauer. Wäre man im Soll, ja! Nicht ganz. Für die morgige Partie gegen Ingolstadt sind gerade mal 3.500 Karten durch den Vorverkauf gegangen. Vize-Präsident Hornberger rechnet dennoch optimistisch mit 6.500 Besuchern.

Ingolstadt ist vollkommen uninteressant. Egal was der SCP so praktiziert. Egal, ob er auf Platz eins rangieren würde. Es gibt einen festen Zuschauerstamm und eben Besucher, die ab und mal bei einem guten Gegner vorbeischauen. Eigentlich schade. Spinnt man den Faden weiter, taucht die Frage nach dem Warum auf! Sportlich sind wir momentan das Nonplusultra in Ostwestfalen und Region. Doch viele fahren lieber in das nicht weit entfernte Dortmund oder Gelsenkirchen. Erstligafußball.

Hier muss gehandelt werden. Scheinbar ist Vize Hornberger selbst ratlos. Fast resignierend wirken seine Aussagen (obwohl mir nicht zu 100% klar wird, ob das ein Zitat von ihm ist oder nur die Meinung des Autors Reichstein):

Bis gestern waren erst 3438 Karten verkauft, der Geschäftsführende Vizepräsident Martin Hornberger rechnet mit 6500 Besuchern. Die ohnehin vorsichtige Kalkulation mit 7000 Fans im Schnitt ist zwar nicht gefährdet, doch mehr als gut spielen, ordentlich punkten und auswärts immer wieder neue Signale setzen, kann eine Mannschaft nicht.

Ein Kommentar unter dem Artikel behauptet zwar, dass noch einmal 1.000 Karten über die Ladentheken gegangen sind, dennoch stagnieren die Zahlen insgesamt. Da Herr Hornberger scheinbar keine neue Ideen hat, um die Situation zu verbessern, schlage ich vor, dass man hier vielleicht eine Plattform gründet und Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Die Fans selbst, nahmen bereits einmal das Zepter in die Hand und warben mit der Aktion „Gemeinsam zum nächsten Heimsieg gegen Fürth – Initiative 10.000 + X“. Andere Aktionen gab es ebenfalls, alle scheiterten mehr oder weniger, längerfristig gesehen. Die Vorschläge würde ich dann sammeln und unter dem Stempel „konstruktive Kritik“ in Richtung Vorstand schicken. Ein Versuch wäre es doch wert. Besser als nur zu Meckern und die Füße still zu halten.

Bis morgen in der Arena!