Die strebsamen Mustertrainer

Posted on 4. Oktober 2010 von

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Jahrgangsbester – gefragt sind nicht die Abitur-Nerds, die es eindrucksvoll schafften, ohne große (oder doch gerade durch viel) Lernerei eine Eins Loch auf ihrem Endresultat respektive Zeugnis zu verewigen, sondern die Streber der DFB-Trainerlehrgänge an der Hennes-Weisweiler-Akademie (HWA) in Köln. Wer hat besondere Leistungen erzielt? Wer schloss seinen Jahrgang als Klassenbester ab? Wer ist der vermeintliche Ehrgeizling? Die Geschichte hat immerhin gezeigt, dass die Jahrgangsbesten doch sehr gefragt sind und manche Bundesligavereine diese vermeintlichen Nobodys plötzlich aus dem Hut zaubern. Zusammengefasst gab es bisher 56. Trainerlehrgänge. Die Google-Maschine angeschmissen… Hier zu sehen was so herauskam. Vielleicht kennt manch einer noch den heißen Kandidaten schlechthin.

  • Der letzte Jahrgangsbeste ist derweil Mario Himsl, der bisher Stützpunktkoordinator im Fußball-Verband Mittelrhein und Trainer der Bundeswehr-Nationalmannschaft war. Mittlerweile ist Himsl, der zusammen mit Christian Ziege die UEFA-Pro-Lizenz erwarb, Co-Trainer bei DSC Arminia Bielefeld und arbeitet mit dem Ex-Gladbach-Manager in einem Verein.
  • Ebenfalls Jahrgangsbester (2005) war der Nachfolger des Urgesteins Volker Finke und Freiburg-Trainer Robin Dutt mit der Note 1,4.
  • In dieser Rangliste ist auch St. Pauli-Coach Holger Stanislawski einzuordnen.
  • Ein weiteres Fundstück trägt den Namen Karsten Baumann. Dieser ist beim VfL Osnabrück tätig.
  • Auch „Elfertöter“ und HSV-Legende Rudi Kargus absolvierte den Trainerschein und konnte sich als Jahrgangsbester brüsten.
  • 2003 gab es zwei Supernerds. Hansi Flick und Thomas Doll fanden sich im Notenspiegel ganz vorne wieder und teilten sich die Krone. Flick ist bekanntlich Assistent von Bundestrainer Joachim Löw. Doll sitzt bei Gençlerbirliği Ankara auf der Trainerbank.
  • Laut Wikiwaldhof soll sich auch Johannes Linßen auf Platz Eins seines Jahrgangs platziert haben. Linssen war u.a. Co-Trainer beim 1. FC Köln und insgesamt weniger erfolgreich.
  • Mit jungfräulichen 19 Jahren konnte „Fachmann“ und „Prof.“ Ralf Rangnick seine Trainer-Lizenz mit der Bestnote 1,2 abholen.

Bild: Thomas Holbach/wikipedia/cc-by-sa
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