Marco Bode – Fairplayer und Symphatieträger

Posted on 23. Juli 2010 von

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Denkt man an große deutsche Spieler bei Werder Bremen, dann kommt man unweigerlich nicht an Marco Bode vorbei. Der heutige Mitinhaber einer Sportmarketing Agentur in Hamburg  ist einer von sieben Ehrenspielführern des grün-weißen Vereins. Der einzige Vereinswechsel seiner Laufbahn war der Wechsel von der A-Jugend des VFR Osterode am Harz zu der Jugend des Werder Bremens. Der damalige Trainer Otto Rehhagel entdeckte den 19-Jährigen und beförderte ihn in die Profiabteilung.

Das W auf dem Trikot trägt Marco Bode seit 1988 und streifte es 2002 erst wieder ab. DFB-Pokalsieger, Europokalsieger, zweifacher deutscher Meister und Vizeweltmeister sind seine Titel, die er in 379 Spiele für Werder Bremen und in 40 Spielen für die deutsche Nationalmannschaft erspielt hat.

101 Tore erzielte der große Sympathieträger in der Bundesliga für seinen Verein. Damit ist der flexibel einsetzbare Linksaußen noch immer Rekordtorschütze Werders. Wie kaum ein anderer stand bzw. steht Marco Bode für das Fairplay. Gerade mal zehn gelbe Karten stehen in seiner Vita zur Buche.  Er gilt als einer der fairsten Bundesligaprofis der Bundesligageschichte. Nach dem verlorenen WM-Finale beendete Bode seine Karriere und fuhr sein abgebrochenes Studium der Philosophie fort. Nach seiner aktiven Sportkarriere war Marco Bode für das ZDF als Reporter während der Europameisterschaft 2004 in Portugal tätig und wurde später in der Saison 2007/2008 vom damaligen Pay-TV Sender PREMIERE eingestellt.

Seit 2000 ist der ehemalige Werderaner Kurator der „Stiftung Jugendfußball“. Die Stiftung, mit Hauptsitz an der Universität Paderborn, engagiert sich für den deutschen Jugendfußball. Sie will Kindern und Jugendlichen durch und im Fußball fördern.

Wie Marco Bode steht die Stiftung in allererster Linie für Fair Play und Teamgeist.

Die Fans des Werder Bremens hoffen noch heute auf eine baldige Rückkehr Marco Bodes in die Geschäftsleitung. In einem Interview der „Zeit“ vom 30.04.2009 meinte der Ehrenspielführer, dass er für sich noch nicht entschlossen habe, ob er zu Werder Bremen zurückkehren wolle – für viele Anhänger aber nur noch eine Frage der Zeit.

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